Chronische Entzündungen

Der Körper produziert verschiedene Stoffe (Zytokine), die eine wichtige Rolle in der Reaktion auf Entzündungsprozesse spielen. Allerdings ist eine Überproduktion dieser Substanzen bei chronischen Entzündungen 

Aus den essentiellen Fettsäuren werden Prostaglandine und andere Gewebshormone gebildet.

gegensätzlich. Sie spielen eine Rolle bei Entzündungen, Fieber und Schmerzen. Sie wirken auf den Tonus der glatten Muskulatur, wirken blutdrucksenkend oder erhöhend, wirken auf die Funktion und Synthese anderer Gewebehormone, beeinflussen das Zusammenkleben der Blutplättchen (Thrombozyten) etc.

In unserem Körper wird Linolsäure in Gamma-Linolensäure, in Dihomo-Gamma-Linolensäure und anschliessend in Arachidonsäure umgewandelt. Dihomo-Gamma-Linolensäure ist Ausgangssubstanz für PG1, aus Arachidonsäure gehen die PG2 hervor. Das bekannteste Prostaglandin ist das Prostaglandin E1, auch PGE1 genannt. Es verhindert u. a. das Verklumpen von Blutplättchen, verhindert durch diese Eigenschaft auch Herzanfälle und Schlaganfälle. Bei den Prostaglandinen aus Serie 2 gibt es auch Prostaglandine, namentlich PGE2, die entgegengesetzte Eigenschaften haben und beispielsweise ein Verklumpen der Blutplättchen fördern, was zu einer Thrombose führen kann. Erasmus (1993) bezeichnet PGE1 daher als "good guys" und PGE2 als "bad guys". Die PGE1 verhindern, dass aus Arachidonsäure die "bad guys" gebildet werden, indem sie die Arachidonsäure an der Zellmembran festhalten. Aus den N-3-Fettsäuren als Ausgangsmaterial wird mit Hilfe derselben Enzyme, die Linolsäure zu Dihomo-Gamma-Linolensäure und Arachidonsäure umbauen, Eicosapentaensäure hergestellt. Aus Eicosapentaensäure wird die Serie 3 der Prostaglandine (PGE3) hergestellt. N-3-Fettsäuren werden neben der Verminderung der Thrombozytenaggregation auch mit der Verhütung der Arteriosklerose, der Reduktion von Herzinfarkten sowie einem abgeschwächten Verlauf entzündlicher Erkrankungen in Verbindung gebracht.

  • Das bekannteste Prostaglandin ist das PGE1. Es verhindert das Verklumpen von Blutplättchen

 Neben den Prostaglandinen sind ungesättigte Fettsäuren Vorstoffe für weitere Gewebshormone wie Leukotriene und Thromboxane, die ebenfalls vielfältige Funktionen, etwa bei Entzündungsprozessen, beim Verkleben der Thrombozyten oder bei der Spannung (Tonus) der Blutgefässe ausüben. Daneben werden weitere Wirkungen der N-3- und N-6-Fettsäuren (79%), Linolsäure (57%), Alpha-Linolensäure (17%) sowie Gamma-Linolensäure (6%) in der gesamten Pflanzenwelt. Unsere Produkte finden Verwendung in der Bäckerei als „powernuts", auch in geschälter Form, „powernutsöl" oder als „powernutsmehl" und ist ein weiterer Schritt zu einer gesunden, vollwertigen und schmackhaften Ernährung. Ungeschälte „powernuts", und das daraus hergestellte „powernutsmehl" enthalten Bruchstücke der harten Fruchtschale. Beim Verzehr von Brot und Gebäck erzeugen diese Bruchstücke ein knirschendes Kaugefühl was der Backware einen Vollwertcharakter verleiht. Im Zeitalter von Gentechnik, BSE, Masthormonen usw., bieten unsere Produkte mit ihren Vorteilen als wertvoller Nachwachsender Rohstoff, der unsere Umweltressourcen und unser Wasser nicht mit Düngemittel und Insektenschutzmittel belastet, eine sinnvolle Alternative.