Schrunden an den Fersen – warum sie entstehen und wie unsere Hanfsalbe die Haut wieder geschmeidig machen kann
- 4. März
- 4 Min. Lesezeit
Viele Menschen entdecken ihre Fersen erst richtig, wenn der Sommer kommt.
Sandalen werden aus dem Schrank geholt.
Barfussgehen macht wieder Freude.
Und plötzlich sieht man sie:
trockene, verhärtete oder sogar rissige Fersen – sogenannte Schrunden.
Diese kleinen oder tiefen Hautrisse entstehen meist nicht über Nacht. Sie entwickeln sich langsam über Monate. Wieso entstehen Schrunden?
Die Haut an den Fersen hat eine besondere Aufgabe.
Sie muss täglich das gesamte Körpergewicht tragen und gleichzeitig elastisch bleiben.
Damit das funktioniert, braucht sie zwei Dinge:
ausreichend Feuchtigkeit
ausreichend Hautfette
Fehlt eines davon, beginnt ein typischer Prozess:
Die Haut trocknet aus
Die Hornschicht verdickt sich
Die Haut verliert ihre Elastizität
Unter Druck entstehen kleine Risse
Diese Risse können sich zu tiefen Schrunden entwickeln. Besonders häufig passiert das bei:
trockener Winterluft
offenen Schuhen oder Sandalen
starker mechanischer Belastung
zunehmendem Alter der Haut
Schrunden entstehen oft im Winter
Viele Menschen denken, Schrunden seien ein Sommerproblem.
In Wirklichkeit beginnen sie meist im Winter.
Dafür gibt es mehrere Gründe:
Trockene Heizungsluft Im Winter ist die Luft in Innenräumen oft sehr trocken. Die Haut verliert dadurch Feuchtigkeit.
Weniger Hautpflege Im Winter verstecken sich unsere Füsse meist in Socken und Schuhen. Viele Menschen kümmern sich dann weniger um ihre Fusspflege.
Weniger natürliche Hautfette Kälte kann die Fettproduktion der Haut reduzieren.
Das Ergebnis zeigt sich oft erst im Frühling oder Sommer:
trockene, verhärtete Fersen und Schrunden.
Die Haut an der Ferse – ein kleines Wunderwerk
Unsere Haut besteht aus mehreren Schichten.
Die oberste Schicht nennt sich Hornschicht (Stratum corneum).
Sie funktioniert wie eine natürliche Schutzbarriere:
Sie hält Feuchtigkeit in der Haut
Sie schützt vor Umweltreizen
Sie sorgt für Elastizität
Diese Schutzbarriere besteht aus:
Hautfetten
Proteinen
natürlichen Lipiden
Wenn diese Lipide fehlen, wird die Haut spröde und verliert ihre Flexibilität.
Genau hier beginnt das Problem der Schrunden.
Warum natürliche Fette für die Haut so wichtig sind
Eine gute Hautpflege versucht deshalb nicht nur Feuchtigkeit zu liefern.
Sie unterstützt vor allem die Lipidschicht der Haut.
Das bedeutet:
Fettstoffe stabilisieren die Hautstruktur
sie schützen vor weiterem Feuchtigkeitsverlust
sie machen die Haut wieder elastischer
Darum spielen hochwertige Pflanzenöle in der Hautpflege eine wichtige Rolle.
Darum ist Hanföl für die Haut besonders interessant
Ein zentraler Bestandteil unserer Hanfsalbe ist kaltgepresstes Hanfnussöl.
Dieses Öl enthält eine aussergewöhnliche Kombination wertvoller Fettsäuren:
Omega-6-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren
Gamma-Linolensäure (GLA)
Diese Fettsäuren unterstützen die Haut in mehreren Bereichen:
1. Stabilisierung der Hautbarriere
Die Lipide im Hanföl ähneln den natürlichen Hautlipiden.Dadurch können sie die Hautbarriere unterstützen.
2. Unterstützung der Regeneration
Ungesättigte Fettsäuren helfen der Haut, sich zu erneuern.
3. Feuchtigkeitsbindung
Die Haut verliert weniger Feuchtigkeit und bleibt elastischer.
Gerade bei trockener, rissiger Haut ist das besonders wertvoll.
Die weiteren Zutaten unserer Hanfsalbe
Eine gute Salbe funktioniert nicht nur über ein einzelnes Öl. Sie lebt von der Kombination der Zutaten.
Bio-Kokosöl
Kokosöl wird seit Jahrhunderten in der Hautpflege verwendet.
Es pflegt die Haut, macht sie weich und unterstützt eine geschmeidige Oberfläche.
Bienenwachs vom Dorf-Imker
Bienenwachs hat eine besondere Eigenschaft:
Es bildet eine natürliche Schutzschicht auf der Haut.
Diese Schicht:
schützt vor Austrocknung
bewahrt die Feuchtigkeit
unterstützt die Regeneration
Ätherische Öle
Unsere Hanfsalbe enthält ätherische Öle aus
Rosengeranium
Lavendel
Diese Öle werden traditionell wegen ihrer beruhigenden Eigenschaften geschätzt.
Die blumig duftende Variante enthält zusätzlich:
Rosmarin
Jasmin
bulgarische Rosenessenzen
Diese Kombination verleiht der Salbe ihren charakteristischen Duft.
Die häufigsten Fehler bei der Fusspflege
Viele Menschen versuchen Schrunden mit schnellen Lösungen zu behandeln. Dabei passieren häufig typische Fehler.
Zu aggressive Hornhautentfernung
Starkes Hobeln oder Schneiden der Hornhaut kann die Haut zusätzlich reizen.
Zu seltene Pflege
Die Haut braucht regelmässige Pflege – nicht nur dann, wenn die Probleme sichtbar werden.
Zu dünne Cremes
Viele Fusscremes enthalten viel Wasser und nur wenig Fett. Sie ziehen schnell ein, bieten aber oft wenig Schutz für trockene Haut.
Warum natürliche Salben oft besser wirken als dünne Cremes
Der Unterschied zwischen einer Creme und einer Salbe liegt vor allem im Fettanteil.
Cremes enthalten meist viel Wasser.
Sie fühlen sich leicht an und ziehen schnell ein.
Salben enthalten deutlich mehr Fettstoffe.
Diese haben wichtige Vorteile:
sie schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust
sie unterstützen die Lipidschicht
sie machen die Haut wieder elastischer
Darum sind Salben bei sehr trockener Haut oft besonders geeignet.
Meine persönliche Routine für gepflegte Fersen
Über die Jahre habe ich eine einfache Routine entwickelt.
Am Abend:
Füsse kurz waschen
manchmal ein warmes Fussbad mit Meersalz
die Fersen mit unserer Hanfsalbe einsalben
Unsere Hanfsalbe verteilt sich bei Raumtemperatur sehr gut.
Wenig reicht völlig aus.
Nach etwa einer Stunde ist sie meist vollständig eingezogen.
Wer möchte, zieht gleich nach dem Einsalben Baumwoll- oder Schurrwollsocken an.
Ich selbst trage oft Bambussocken oder Hanfsocken – sozusagen das Beigemüse.
Geduld – der wichtigste Faktor
Die Haut erneuert sich in Zyklen.
Bei leichten Schrunden können sich Verbesserungen bereits nach wenigen Wochen zeigen.
Bei tieferen Rissen braucht die Haut oft 10 bis 14 Wochen oder länger, bis sie sich vollständig regeneriert.
Regelmässige Pflege lohnt sich.
Viele Menschen beschreiben das Ergebnis mit einem einfachen Satz:
„Meine Fersen fühlen sich wieder an wie ein Baby-Popo.“
Sommerfüsse ohne Verstecken
Schrunden entstehen meist über Monate.
Ihre Regeneration braucht ebenfalls Zeit.
Wer der Haut gute Pflege, natürliche Fette und Geduld schenkt, kann viel erreichen.
Damit Sandalen wieder das werden, was sie sein sollen:
Freiheit für die Füsse.



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