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Schrunden an den Fersen – warum sie entstehen und wie unsere Hanfsalbe die Haut wieder geschmeidig machen kann

  • 4. März
  • 4 Min. Lesezeit

Viele Menschen entdecken ihre Fersen erst richtig, wenn der Sommer kommt.

Sandalen werden aus dem Schrank geholt.

Barfussgehen macht wieder Freude.

Und plötzlich sieht man sie:

trockene, verhärtete oder sogar rissige Fersen – sogenannte Schrunden.

Diese kleinen oder tiefen Hautrisse entstehen meist nicht über Nacht. Sie entwickeln sich langsam über Monate. Wieso entstehen Schrunden?

Die Haut an den Fersen hat eine besondere Aufgabe.

Sie muss täglich das gesamte Körpergewicht tragen und gleichzeitig elastisch bleiben.

Damit das funktioniert, braucht sie zwei Dinge:

  • ausreichend Feuchtigkeit

  • ausreichend Hautfette


Fehlt eines davon, beginnt ein typischer Prozess:

  1. Die Haut trocknet aus

  2. Die Hornschicht verdickt sich

  3. Die Haut verliert ihre Elastizität

  4. Unter Druck entstehen kleine Risse

Diese Risse können sich zu tiefen Schrunden entwickeln. Besonders häufig passiert das bei:

  • trockener Winterluft

  • offenen Schuhen oder Sandalen

  • starker mechanischer Belastung

  • zunehmendem Alter der Haut


Schrunden entstehen oft im Winter

Viele Menschen denken, Schrunden seien ein Sommerproblem.

In Wirklichkeit beginnen sie meist im Winter.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

Trockene Heizungsluft Im Winter ist die Luft in Innenräumen oft sehr trocken. Die Haut verliert dadurch Feuchtigkeit.

Weniger Hautpflege Im Winter verstecken sich unsere Füsse meist in Socken und Schuhen. Viele Menschen kümmern sich dann weniger um ihre Fusspflege.

Weniger natürliche Hautfette Kälte kann die Fettproduktion der Haut reduzieren.

Das Ergebnis zeigt sich oft erst im Frühling oder Sommer:

trockene, verhärtete Fersen und Schrunden.


Die Haut an der Ferse – ein kleines Wunderwerk

Unsere Haut besteht aus mehreren Schichten.

Die oberste Schicht nennt sich Hornschicht (Stratum corneum).

Sie funktioniert wie eine natürliche Schutzbarriere:

  • Sie hält Feuchtigkeit in der Haut

  • Sie schützt vor Umweltreizen

  • Sie sorgt für Elastizität

Diese Schutzbarriere besteht aus:

  • Hautfetten

  • Proteinen

  • natürlichen Lipiden

Wenn diese Lipide fehlen, wird die Haut spröde und verliert ihre Flexibilität.

Genau hier beginnt das Problem der Schrunden.


Warum natürliche Fette für die Haut so wichtig sind

Eine gute Hautpflege versucht deshalb nicht nur Feuchtigkeit zu liefern.

Sie unterstützt vor allem die Lipidschicht der Haut.

Das bedeutet:

  • Fettstoffe stabilisieren die Hautstruktur

  • sie schützen vor weiterem Feuchtigkeitsverlust

  • sie machen die Haut wieder elastischer

Darum spielen hochwertige Pflanzenöle in der Hautpflege eine wichtige Rolle.


Darum ist Hanföl für die Haut besonders interessant

Ein zentraler Bestandteil unserer Hanfsalbe ist kaltgepresstes Hanfnussöl.

Dieses Öl enthält eine aussergewöhnliche Kombination wertvoller Fettsäuren:

  • Omega-6-Fettsäuren

  • Omega-3-Fettsäuren

  • Gamma-Linolensäure (GLA)

Diese Fettsäuren unterstützen die Haut in mehreren Bereichen:

1. Stabilisierung der Hautbarriere

Die Lipide im Hanföl ähneln den natürlichen Hautlipiden.Dadurch können sie die Hautbarriere unterstützen.

2. Unterstützung der Regeneration

Ungesättigte Fettsäuren helfen der Haut, sich zu erneuern.

3. Feuchtigkeitsbindung

Die Haut verliert weniger Feuchtigkeit und bleibt elastischer.

Gerade bei trockener, rissiger Haut ist das besonders wertvoll.


Die weiteren Zutaten unserer Hanfsalbe

Eine gute Salbe funktioniert nicht nur über ein einzelnes Öl. Sie lebt von der Kombination der Zutaten.

Bio-Kokosöl

Kokosöl wird seit Jahrhunderten in der Hautpflege verwendet.

Es pflegt die Haut, macht sie weich und unterstützt eine geschmeidige Oberfläche.

Bienenwachs vom Dorf-Imker

Bienenwachs hat eine besondere Eigenschaft:

Es bildet eine natürliche Schutzschicht auf der Haut.

Diese Schicht:

  • schützt vor Austrocknung

  • bewahrt die Feuchtigkeit

  • unterstützt die Regeneration

    Ätherische Öle

Unsere Hanfsalbe enthält ätherische Öle aus

  • Rosengeranium

  • Lavendel

Diese Öle werden traditionell wegen ihrer beruhigenden Eigenschaften geschätzt.

Die blumig duftende Variante enthält zusätzlich:

  • Rosmarin

  • Jasmin

  • bulgarische Rosenessenzen

Diese Kombination verleiht der Salbe ihren charakteristischen Duft.


Die häufigsten Fehler bei der Fusspflege

Viele Menschen versuchen Schrunden mit schnellen Lösungen zu behandeln. Dabei passieren häufig typische Fehler.

Zu aggressive Hornhautentfernung

Starkes Hobeln oder Schneiden der Hornhaut kann die Haut zusätzlich reizen.

Zu seltene Pflege

Die Haut braucht regelmässige Pflege – nicht nur dann, wenn die Probleme sichtbar werden.

Zu dünne Cremes

Viele Fusscremes enthalten viel Wasser und nur wenig Fett. Sie ziehen schnell ein, bieten aber oft wenig Schutz für trockene Haut.


Warum natürliche Salben oft besser wirken als dünne Cremes

Der Unterschied zwischen einer Creme und einer Salbe liegt vor allem im Fettanteil.

Cremes enthalten meist viel Wasser.

Sie fühlen sich leicht an und ziehen schnell ein.

Salben enthalten deutlich mehr Fettstoffe.

Diese haben wichtige Vorteile:

  • sie schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust

  • sie unterstützen die Lipidschicht

  • sie machen die Haut wieder elastischer

Darum sind Salben bei sehr trockener Haut oft besonders geeignet.


Meine persönliche Routine für gepflegte Fersen

Über die Jahre habe ich eine einfache Routine entwickelt.

Am Abend:

  1. Füsse kurz waschen

  2. manchmal ein warmes Fussbad mit Meersalz

  3. die Fersen mit unserer Hanfsalbe einsalben

Unsere Hanfsalbe verteilt sich bei Raumtemperatur sehr gut.

Wenig reicht völlig aus.

Nach etwa einer Stunde ist sie meist vollständig eingezogen.

Wer möchte, zieht gleich nach dem Einsalben Baumwoll- oder Schurrwollsocken an.

Ich selbst trage oft Bambussocken oder Hanfsocken – sozusagen das Beigemüse.


Geduld – der wichtigste Faktor

Die Haut erneuert sich in Zyklen.

Bei leichten Schrunden können sich Verbesserungen bereits nach wenigen Wochen zeigen.

Bei tieferen Rissen braucht die Haut oft 10 bis 14 Wochen oder länger, bis sie sich vollständig regeneriert.

Regelmässige Pflege lohnt sich.

Viele Menschen beschreiben das Ergebnis mit einem einfachen Satz:

„Meine Fersen fühlen sich wieder an wie ein Baby-Popo.“


Sommerfüsse ohne Verstecken

Schrunden entstehen meist über Monate.

Ihre Regeneration braucht ebenfalls Zeit.

Wer der Haut gute Pflege, natürliche Fette und Geduld schenkt, kann viel erreichen.

Damit Sandalen wieder das werden, was sie sein sollen:

Freiheit für die Füsse.

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