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Musik für die Haut

7. Aug.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Aug.


Warum Hanföl, Hanfextrakt und einige der kostbarsten Pflanzenessenzen wunderbar miteinander harmonieren


Es gibt heute für beinahe jede Körperstelle ein eigenes Kosmetikprodukt. Handcreme, Fusscreme, After-Shave-Balsam, Nagelhautpflege, Körperbutter, Narbenpflege – und im Badezimmer sammeln sich schnell zehn verschiedene Tiegel und Fläschchen.

Ich habe mich irgendwann gefragt: Braucht unsere Haut das wirklich alles?


Meine Erfahrung mit Pflanzen und insbesondere mit Hanf hat mich zu einem anderen Ansatz geführt: wenige ausgesuchte Rohstoffe, dafür von ausgezeichneter Qualität. Und daraus eine Rezeptur entwickeln, die man immer wieder gerne zur Hand nimmt.


So entstand unser blumig duftender Hanf-Hautbalsam.


Am Anfang steht der Hanfsamen

Hanföl ist für mich ein aussergewöhnlicher Rohstoff. Das Öl aus dem Hanfsamen besitzt von Natur aus einen hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren, insbesondere Linolsäure (Omega-6) und Alpha-Linolensäure (Omega-3). Hinzu kommen kleinere Mengen Gamma-Linolensäure.


Warum ist das für unsere Haut interessant?


Unsere äusserste Hautschicht besitzt eine natürliche Barriere. Sie schützt uns vor äusseren Einflüssen und hilft gleichzeitig, Wasser in der Haut zu halten. Lipide – und darunter auch Bestandteile, die aus essentiellen Fettsäuren hervorgehen – spielen für diese Barriere eine wichtige Rolle.


Deshalb ist Hanföl für mich weit mehr als einfach ein Öl, das die Haut etwas einfettet. Es ist ein hervorragender Rohstoff für die regelmässige Pflege trockener, rauer und beanspruchter Haut.


Und genau hier liegt für mich ein entscheidender Punkt: Ich warte nicht, bis meine Fersen rissig oder die Haut rund um meine Fingernägel trocken geworden ist. Ich benutze den Balsam regelmässig. Dadurch bleibt meine Haut geschmeidig und bekommt kontinuierlich ihre Pflege.


Samen und Blüte in einem Balsam


Neben dem Hanföl verwenden wir einen Hanfextrakt aus der Hanfblüte.


Das gefällt mir besonders: In einer Rezeptur begegnen sich zwei vollkommen unterschiedliche Teile derselben Kulturpflanze – der Hanfsamen und die Hanfblüte.


Ergänzt werden sie durch Kokosöl und Bienenwachs. Kokosöl gibt dem Balsam seine reichhaltige Pflege und ein angenehmes Hautgefühl. Bienenwachs legt sich als feiner Film auf die Haut und hilft dabei, Feuchtigkeit zu bewahren.


Doch damit wäre unser Balsam noch nicht vollständig.


Jetzt kommt die Musik.


Ein Stück Provence für die Haut

Lavendel, Rosengeranium und Rosmarin beziehen wir von einer kleinen Produzentin direkt aus der Provence.


Das ist für mich etwas völlig anderes, als irgendeinen anonymen Duftstoff einzukaufen. Hinter diesen Essenzen stehen Pflanzen, Herkunft, Menschen und jahrhundertealtes Wissen.


Lavendel gehört zu den grossen Klassikern der traditionellen europäischen Pflanzenpflege. Sein unverwechselbarer Duft vermittelt Ruhe und Frische und passt wunderbar in eine Pflege für beanspruchte Haut.


Rosengeranium bringt eine warme, blumige und zugleich leicht grüne Note mit. Es verbindet sich ausgezeichnet mit Lavendel und Rose.


Rosmarin setzt dazu einen bewussten Kontrapunkt. Frisch, krautig und belebend gibt er der Komposition Struktur und verhindert, dass der Duft zu süss wird.


Und dann kommen Jasmin und Rose

Jasmin gehört seit Jahrhunderten zu den kostbarsten Rohstoffen der klassischen Parfümerie. Je nach Verfügbarkeit verwenden wir Jasmin aus Frankreich, Israel oder Nordafrika.


Sein Duft besitzt Tiefe. Er ist warm, floral und beinahe sinnlich. Schon eine kleine Menge verändert den Charakter einer gesamten Komposition.


Und dann die Rose.


Wenn immer möglich, verwenden wir bulgarische Rosenessenz. Bulgarien und insbesondere das berühmte Rosental besitzen eine jahrhundertealte Tradition des Rosenanbaus. Bulgarisches Rosenöl gehört bis heute zu den Klassikern der hochwertigen Parfümerie und Pflanzenkosmetik.


Für mich ist die Rose der letzte Ton, der aus einzelnen Zutaten eine Komposition macht.


Weshalb «Musik für die Haut»?


Weil es wie bei guter Musik ist.


Ein hervorragendes Musikstück entsteht nicht dadurch, dass möglichst viele Instrumente gleichzeitig spielen. Entscheidend ist die Qualität jedes einzelnen Instruments – und wie die verschiedenen Töne miteinander harmonieren.


Genau so sehe ich unseren Hautbalsam:


Hanföl. Kokosöl. Bienenwachs. Hanfextrakt. Lavendel. Rosengeranium. Rosmarin. Jasmin. Rose.


Jeder Rohstoff hat seinen eigenen Charakter. Zusammen entsteht etwas Neues.


Ein Balsam für den Alltag


Bei mir steht der Tiegel nicht irgendwo hinten im Badezimmerschrank. Ich benutze ihn.

Nach dem Duschen. An den Händen und rund um die Fingernägel. An den Fersen. An beanspruchten Hautstellen und zur regelmässigen Pflege meiner Narben.


Auch direkt nach der Rasur gehört der Balsam für mich dazu. Gerade dort zeigt sich für mich der Unterschied zwischen Pflege und Reparatur: Ich warte nicht erst, bis die Haut trocken wird, spannt oder zu jucken beginnt. Ich pflege sie unmittelbar danach.


Dasselbe gilt für Hände und Füsse. Regelmässige Pflege ist für mich wesentlich sinnvoller, als erst zu reagieren, wenn die Fersen bereits rissig geworden sind.


Eine Freundin mit stark rissigen Fersen hat den Balsam über mehrere Wochen konsequent angewendet. Ihre Haut wurde wieder ausserordentlich weich und geschmeidig. Solche persönlichen Erfahrungen haben mich darin bestärkt, den Balsam immer weiterzugeben.


Vielleicht braucht gute Hautpflege gar nicht so viel


Die Kosmetikwelt lebt von Innovationen, neuen Wirkstoffen, aufwendigen Verpackungen und immer neuen Pflegeroutinen.


Mich fasziniert etwas anderes: Was können ausgezeichnete natürliche Rohstoffe, wenn wir sie sinnvoll miteinander kombinieren?


Ein Hanfsamen ist unscheinbar. Eine Lavendelblüte ebenfalls. Und eine einzelne Rosenblüte ist noch keine Hautpflege.


Aber aus Erfahrung, Rohstoffkenntnis und einer guten Rezeptur kann daraus etwas Besonderes entstehen.


Vielleicht ist das das eigentliche Geheimnis unseres Balsams:


«Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis unseres Balsams: Aus ausgesuchten Rohstoffen eine Komposition zu schaffen, in der jeder einzelne Ton mit dem anderen harmoniert.»


Musik für die Haut.


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